Der erste Baselbieter Brass Day war ein voller Erfolg

alle Blechblasinstrumenten-Spielerinnen und -Spieler des Brass Days auf und um die Bühne vereint
150 Blechblasinstrumente auf und vor der Bühne beim grossen Schlussstück.

Beitragsbild: Gregor Dueblin

Am ersten Baselbieter Brass Day in Münchenstein nahmen 150 Schülerinnen und Schüler aus allen Musikschulen des Kantons teil. Der Tag war ein riesiges Erlebnis!

Innerhalb der Weiterbildung mehrerer Musikschulen aus dem Kanton Baselland 2024 schlugen die Lehrpersonen für Blechblasinstrumente vor, einen Brass Day ins Leben zu rufen. Ziel war es einerseits, die aktuellen Schülerinnen und Schüler zusammenzubringen und ihnen ein gemeinsames Erlebnis zu bieten, andererseits mittels Öffentlichkeitsarbeit auf die Blechblasinstrumente aufmerksam zu machen.

junge Spielerinnen des kleinen Blechs mit ihrer Lehrperson Foto: Gregor Dueblin
Suchen des richtigen Klangs im Workshop mit Kathleen Gaspoz.

Ein grosser Tag mit namhaften Dozierenden

Nach einer etwas mehr als einjährigen Vorbereitungszeit trafen sich am Samstag, 31. Januar die Mitwirkenden um neun Uhr im Kultur- und Sportzentrum in Münchenstein. Die diversen Schulen begrüssten sich gegenseitig mit einer kurzen musikalischen Präsentation.

Anschliessend wurden die für den Vormittag eingeladenen, in der Szene bekannten Dozierenden aus der ganzen Schweiz vorgestellt: Huw Morgan, Trompete; Kathleen Gaspoz, Cornet/Flügelhorn; Andrea Scherrer-Matter, Althorn; Alexandre Zanetta und Sebastian Schindler, Waldhorn; Irmgard Ripfel, Euphonium; Domenico Catalano, Posaune und Sophia Nidecker, Tuba.

Gruppe Hornbläserinnen und -bläser im Halbkreis beim Üben mit ihrer Lehrperson Foto: Gregor Dueblin
Horn-Ensemble der Einsteiger-Stufe bei der Arbeit mit Marcial Holzer.

Ein vollbepackter Tag – es ging Schlag auf Schlag

Die Gruppen verteilten sich nach Instrumenten getrennt auf verschiedene Räume innerhalb Münchensteins und arbeiteten den ganzen Vormittag mit den renommierten Musikerinnen und Musikern. Diese wiederum verabschiedeten sich vor dem Mittagessen mit einem kurz davor einstudierten Stück und demonstrierten ihre grossartige Musikalität.

Anschliessend galt es, die hungrigen Mäuler zu versorgen, bevor am Nachmittag Ensembleproben auf dem Programm standen. Es wurden neun Ensembles mit unterschiedlichen Besetzungen und Niveaustufen gebildet. Am Nachmittag probten Lehrpersonen aus den verschiedenen Musikschulen intensiv an den Stücken.

Posaunistinnen und Posaunisten im Halbkreis um ihre Lehrperson versammelt Foto: Gregor Dueblin
Posaunenworkshop mit Domenico Catalano

Kurz vor dem Schlusskonzert trafen sich alle wieder im Kultur- und Sportzentrum. Dort wurden alle auf der und um die Bühne so positioniert, dass das gemeinsame Schlussstück zusammengefügt werden konnte. Unter der Leitung von Ivan Estermann ertönten schliesslich alle 150 Instrumente zusammen – was für ein Klang!

Schlusskonzert vor vollem Haus

Knapp 600 Plätze bot der Saal für das Schlusskonzert. Die neun Ensembles, welche die Stücke am Nachmittag zum ersten Mal gemeinsam geprobt hatten, gaben ihr Bestes, was das Publikum mit grossem Applaus würdigte. Den Schlusspunkt setzte das gemeinsame Stück «Middlewood Festival» von Marco Nussbaumer.

ein Ensemble mit Lehrperson auf der Bühne Foto: Gregor Dueblin
Ein Ensemble der Einsteiger-Stufe beim Schlusskonzert

Damit endete ein intensiver, lehrreicher und spannender Tag mit viel Musik, an dem alle ein unglaubliches Engagement zeigten und teilweise sichtlich müde nach Hause gingen.

Diverse Printmedien, ein Radiosender sowie ein lokales Fernsehen haben über den Brass Day berichtet und so die Faszination der Blechblasinstrumente in die Region getragen. Ein grosser Dank gilt dem Verband Musikschulen Baselland und dem Amt für Kultur Basel-Landschaft für die finanzielle Unterstützung sowie allen Mitwirkenden, Dozierenden, Lehrpersonen, Helfern und Helferinnen.

Blechensemble mit Lehrperson auf der Bühne Foto: Gregor Dueblin
Eines der Fortgeschrittenen-Ensembles beim Schlusskonzert

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