Vor einem Jahr wurde Markus Maurer, Präsident des Zuger Blasmusikverbands, an der SBV-Delegiertenversammlung in Einsiedeln in die Verbandsleitung gewählt. Am 22. Februar wurde er jäh aus dem Leben gerissen.
«Markus Maurer war eine aussergewöhnliche Persönlichkeit», hielt SBV-Präsidentin Luana Menoud-Baldi an der vergangenen DV in ihrem Nachruf fest. Er hatte sie und Andy Kollegger an der letzten DV 2023 in Murten gefragt: «Hey, wie soll ich es anstellen, dass ich in der Verbandsleitung Einsitz nehmen, den SBV aktiv unterstützen, mich einbringen und engagieren kann?» Dies sei eine unglaubliche Überraschung gewesen, betonte die Präsidentin: «Sehr selten erhalten wir derart motivierende und direkte Anfragen von Mitgliedern.»
Markus war erfahren und hatte Charisma
Nebst der Liebe zur Blasmusik brachte Markus Maurer seine grosse Begeisterung mit ein, gepaart mit Erfahrung, Kompetenz, Loyalität, Ehrlichkeit und mit seiner konsequenten Art, die Dinge anzupacken. Er war immer positiv, kohärent, lösungs- und kompromissorientiert und verfügte über ein äusserst ansteckendes Lachen.
Er sei ein Mann gewesen, der zu seinem Wort stand und für den ein Wort eben ein Wort war. Als Markus Maurer im April 2024 in die Verbandsleitung gewählt wurde, versprach er den «Romands», sich zu bemühen, die französische Sprache zu erlernen. Er hat sein damaliges Versprechen gehalten, und er war nicht nur für die Innerschweizer Kantonal-Musikverbände eine Referenz, sondern auch alle anderen Musikverbände haben ihm zugehört und seinen Standpunkt berücksichtigt.
Markus war ein Mann mit Erfahrung und Charisma. Er hinterlässt eine unglaublich grosse und tiefe Lücke, nicht nur beim Zuger Blasmusikverband, sondern auch im SBV und im Besonderen bei seiner Familie. «Wir werden unseren geschätzten Kollegen Markus Maurer in bester Erinnerung behalten und unseren Freund nie vergessen», schloss die Präsidentin.
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