Ein Sommer voller Emotionen für die Militärmusik!

Tambouren mit Trommel und Sticks in roter Uniform
Die Swiss Armed Forces Central Band, das Repräsentationsorchester der Schweizer Armee, wird auch von Tambouren begleitet.

Beitragsbild: Kompetenzzentrum Militärmusik, Etienne Bornet

Zwei unvergessliche Ereignisse prägten den Sommer: das «Basel Tattoo & Militärmusikparade» und «4 Armeespiele-LE Concert».

Man stelle sich vor: Am 12. Juli marschierten zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg alle Militärspiele der Schweizer Armee gemeinsam auf!

Militärspiele marschieren auf der Mittleren Brücke von Basel Foto: Kompetenzzentrum Militärmusik
11 Truppenspiele und die Swiss Armed Forces Central Band marschieren gemeinsam an der Parade des Basel Tattoo 2025.

Gemeinsam an der Parade des Basel Tattoo 2025

Die 11 Truppenspiele und die Swiss Armed Forces Central Band zu einer Einheit mit insgesamt rund 600 Musikerinnen und Musikern zusammenzuführen war das ehrgeizige Ziel zur Integration der Militärmusik in die Parade des Basel Tattoo 2025. Und man muss sagen, dass das Bild dieser disziplinierten Masse, die im Gleichschritt zum Trommel-Klang der Tambouren über die Mittlere Brücke marschierte, in Erinnerung bleiben wird!

Ein unvergesslicher Höhepunkt war auch die Interpretation des «Basler Marsch» durch das riesige Ensemble, das vor der roten Fassade des Rathauses formiert war und von einer gewaltigen Publikumsmasse am Strassenrand begrüsst wurde. So kam das Publikum gleich zweimal in den Genuss der Formationen, die sich anschliessend einzeln in die offizielle Parade am Basel Tattoo integrierten.

Die vier Eliteformationen der Schweizer Militärmusik gemeinsam auf der Bühne Foto: Kompetenzzentrum Militärmusik, Etienne Bornet
Premiere im August 2025: Die vier Eliteformationen der Schweizer Militärmusik treten erstmals in ihrer Geschichte gemeinsam auf.

Einzigartiges Zusammenspiel von vier Spitzenorchestern

Zwei Abende voller Musik und Emotionen: Am 20. und 21. August traten die vier Eliteformationen der Schweizer Militärmusik zum ersten Mal in ihrer Geschichte gemeinsam auf. Die Attisholz Arena in Riedholz mit ihrer industriellen Umgebung und rohen Architektur erwies sich als ideale Bühne und verlieh der Veranstaltung eine ganz besondere Atmosphäre.

Dirigentensicht auf die vier Orchester (Foto im Rücken des Dirigenten erstellt) Foto: Kompetenzzentrum Militärmusik, Etienne Bornet
Blick auf die vier spielenden Eliteformationen der Schweizer Militärmusik aus Sicht des Dirigenten Roger Hasler, musikalischer Leiter der Central Band.

Die Swiss Armed Forces Big Band, die Brass Band, die Central Band (mit Tambouren) und das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel präsentierten ein abwechslungsreiches musikalisches Feuerwerk, das von Marschmusik über Jazz bis hin zum klassischen Repertoire und einer Weltpremiere reichte und so die Einzigartigkeit jedes Orchesters zeigte.

Die vier Eliteformationen der Schweizer Militärmusik gemeinsam auf der Bühne Foto: Kompetenzzentrum Militärmusik, Etienne Bornet
LE Concert: Die Swiss Armed Forces Big Band, die Brass Band, die Central Band (mit Tambouren) und das Blasorchester Schweizer Armeespiel präsentierten ein abwechslungsreiches Programm.

Ein fulminantes Finale

200 Musikerinnen und Musiker beim grossen Finale boten einen Höhepunkt, der vom Publikum mit einer Standing Ovation gefeiert wurde. «Das war ein unvergessliches Erlebnis! Sehen zu können, wie alle Formationen gemeinsam auf der Bühne spielten, hat mich sehr stolz gemacht, und die Reaktionen des Publikums waren beeindruckend», sagt Oberst Philipp Wagner, scheidender Kommandant der Militärmusik.

«Die Mischung aus Tradition, Moderne und dieser beeindruckenden Kulisse war einfach grandios. Ich bin tief beeindruckt von der klanglichen Vielfalt der Blasmusik», sagte eine Zuschauerin. Positive Reaktionen gab es auch bei der Sammelaktion zugunsten der Einwohnerinnen und Einwohner von Blatten im Lötschental nach der Katastrophe im vergangenen Mai.

Tubenregister eines WK-Spiels vor dem Hintergrund eines überdimensional grossen roten Logos des Schweizer Armeespiels Foto: Kompetenzzentrum Militärmusik, Etienne Bornet

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