Erfolgreiches Deutsches Musikfest 2025

Eröffnung des Deutschen Musikfests 2025 auf dem Ulmer Münsterplatz

Beitragsbild: BDMV/FK

Mit einem festlichen Finale ist am Sonntagnachmittag, 1. Juni, das Deutsche Musikfest 2025 in Ulm und Neu-Ulm zu Ende gegangen. Über 20’000 Musizierende haben das Publikum in Ulm und Neu-Ulm mit einem Fest der Musik, Gemeinschaft und Leidenschaft begeistert.

Vier Tage lang stand die Doppelstadt ganz im Zeichen der Amateurmusik – mit beeindruckenden Konzerten, packenden Wettbewerben und bewegenden Begegnungen.

Bühne frei für die Musik!

«Das Deutsche Musikfest hat einmal mehr gezeigt, welche Kraft, Vielfalt und Leidenschaft in der Amateurmusik steckt. Es war ein aussergewöhnliches Erlebnis für alle Beteiligten – geprägt von ehrenamtlichem Engagement, musikalischer Exzellenz und echter Gemeinschaft», zieht Paul Lehrieder, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände e. V. (BDMV), Bilanz.

Über 20’000 Musizierende von 435 Orchestern und Musikvereinen aus dem gesamten Bundesgebiet wie auch aus der benachbarten Schweiz gestalteten vom 29. Mai bis 1. Juni mehr als 500 Veranstaltungen an rund 45 Spielorten in Ulm und Neu-Ulm. Die Stadt wurde zur Bühne für Open-Air-Konzerte, Wettbewerbe, Wertungsspiele, Galakonzerte und vieles mehr.

alle Musiziernden auf dem Ulmer Münsterplatz versammelt Foto: BDMV/KG
Highlight – über 5500 Musikerinnen und Musiker spielten gemeinsam vor dem Ulmer Münster.

Vereint vor dem Ulmer Münster

Besondere Höhepunkte waren das Konzert mit über 5500 Musizierenden vor dem Ulmer Münster, die festlichen Galakonzerte mit renommierten Orchestern sowie der emotionale Festumzug am Sonntag. Auch die DMF-Party, das Galakonzert von Moop Mama und das Format «Sound Bridges über die Donau» begeisterten das Publikum.

«Es ist schade, dass das Konzert der Big Band der Bundeswehr mit Max Mutzke am Samstagabend wetterbedingt nicht stattfinden konnte», erklärt Michael Weber, 1. Vizepräsident der BDMV. «Wir sind aber gleichzeitig froh, dass die Kommunikationskette hier so gut funktioniert hat und niemand durch das Unwetter zu Schaden gekommen ist.»

Ein Hoch auf die Helferinnen und Helfer

Ermöglicht wurde dieses Grossereignis durch den unermüdlichen Einsatz von über 500 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Über 100’000 Zuhörende feierten an den vier Tagen die Amateurmusik in all ihren Facetten.

«Ein solches Musikfest ist nur dank des unglaublichen Engagements der Ehrenamtlichen möglich – sie sind das Herzstück dieser Veranstaltung», betont Lehrieder.

Alphorngruppe vor dem Ulmer Münster Foto: BDMV/KG
Open-Air-Bühne vor dem Ulmer Münster für die Alphornbläser

Zahlreiche Wettbewerbserfolge

Die organisatorische Gesamtleitung lag bei Dr. Anita Huhn, Geschäftsführerin der BDMV, und Michael Weber, 1. Vizepräsident der BDMV. Gemeinsam mit der Deutschen Bläserjugend hat die BDMV damit erneut bewiesen, dass sie als Dachverband von über 1,1 Millionen Musizierenden in der Lage ist, ein Musikfest dieser Grössenordnung erfolgreich umzusetzen.

Auch bei den Wettbewerben des Musikfests wurden zahlreiche Erfolge gefeiert: In der Europäischen Meisterschaft der Böhmisch-Mährischen Blasmusik sowie bei der Deutschen Meisterschaft der Spielleute wurden Siegerinnen und Sieger in verschiedenen Klassen ermittelt.

Gewinner des internationalen Dirigentenwettbewerbs und Verantwortliche Foto: BDMV/FK
Siegerehrung des internationalen Dirigentenwettbewerbs (mittig, v.l.n.r.): Klocker Mathias (AT), 3. Rang; Andreas Ziegelbäck (AT), 2. Rang; Valentin Bischof, CISM-Präsident, und der Sieger Miha Lončar (DE), flankiert von den Verantwortlichen.

Sieger des internationalen Dirigentenwettbewerbs wurde der deutsche Dirigent Miha Lončar. Darüber hinaus überzeugten viele Musikvereinigungen bei den Wertungsspielen und Wettbewerben der Blas- und Spielleutemusik mit hervorragenden Leistungen.

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