Vive la LJBB!

Bläser:innen der LJBB A-Band 2026 beim Musizieren
Mit über 100 teilnehmenden Jugendlichen verzeichnete das Lager 2026 der LJBB einen neuen Teilnehmerrekord.

Featured image: zVg

Die Lagerwoche der Luzerner Jugend Brass Band (LJBB) präsentierte sich in diesem Jahr mit viel französischem Charme – nicht zuletzt dank Florent Didier, dem Gastdirigenten der A-Band. Gleichzeitig verzeichnete sie mit 102 Jugendlichen einen neuen Teilnehmerrekord – ein eindrückliches Zeichen.

In der Woche nach Ostern versammelte sich wie gewohnt eine grosse Schar brassbandbegeisterter Jugendlicher in Sarnen, um unter der Leitung hochkarätiger Dirigenten und mit Unterstützung qualifizierter Registerlehrpersonen ein anspruchsvolles Konzertprogramm einzustudieren.

LJBB A-Band 2026 mit Dirigent Florent Didier Foto: zVg
Die A-Band 2026 der LJBB unter der Leitung von Florent Didier

Hochklassige Dirigenten

Der Pariser Florent Didier brachte sein umfassendes musikalisches Wissen ein, geprägt durch seine Tätigkeit als renommierter symphonischer Dirigent sowie durch seine Erfolge in den höchsten Rängen des europäischen Brassband-Parketts. So gelang es ihm eindrücklich, den Jugendlichen neue musikalische Dimensionen zu vermitteln.

«Ein solches Projekt ist heute wichtiger denn je: So viele engagierte junge Menschen durch Musik zu verbinden ist etwas zutiefst Wertvolles.»

Florent Didier

Florent Didier beim Dirigieren Foto: zVg
Dirigent Florent Didier

Simon Schwizer formte die B-Band mit grossem Geschick. Sein feines Gespür im Umgang mit den Jugendlichen dürfte nicht zuletzt auf seine eigene Erfahrung als ehemaliges LJBB-Mitglied zurückzuführen sein. Mit viel Humor und pädagogischer Sicherheit gestaltete er Proben, die so effizient wie motivierend waren.

«Mega beeindruckend, wie die Jugendlichen in dieser Woche zusammenwachsen und zu einer Band werden – intensiv, aber enorm bereichernd für alle.»

Simon Schwizer

LJBB B-Band 2026 dirigiert von Simon Schwizer Foto: zVg
Simon Schwizer dirigierte die LJBB B-Band 2026.

Lagerleben und kulinarische Höchstleistungen

Die Probenarbeit erfolgte konzentriert und engagiert mit bis zu acht Stunden täglich, im Wechsel zwischen Register- und Gesamtproben. Die sieben Registerlehrpersonen aus dem Umfeld der Bürgermusik Luzern verstanden es, die Jugendlichen abzuholen und auf neue musikalische Ebenen zu begleiten.

In den Pausen wurde die Zeit ebenso intensiv genutzt: beim Jassen, bei sonnigen Ping-Pong-Partien oder auch für ein kurzes Mittagsnickerchen. Als bevorzugte Energiequelle etablierte sich in diesem Jahr Mate, was sich unschwer an den Abfallkübeln erkennen liess.

Kulinarisch wurden die Teilnehmenden ebenfalls auf hohem Niveau verwöhnt: Pancakes oder Rührei zum Frühstück, Rahmschnitzel, Burger oder Fajitas zum Mittagessen und am Abend jeweils ein belohnendes Dessert. Das Küchenteam überzeugte zu jeder Tages- und Nachtzeit mit herausragender Leistung.

Jérôme Müller mit Euphonium in den Armen Foto: zVg
Jérôme Müller begeisterte das Publikum wie die Musikerinnen und Musiker mit seinem Solo.

Konzerterlebnisse mit Teamgeist und Barhockern

Die drei Abschlusskonzerte in Sarnen, Nottwil und Adligenswil zeigten eindrücklich, was während dieser Woche entstanden ist: Klangqualität, Energie und Teamgeist auf höchstem Niveau. Das Programm reichte von mitreissenden irischen Rhythmen bis zu überraschenden Showelementen – darunter ein perkussives Highlight auf
Barhockern, das besonders in Erinnerung bleibt.

Einen bleibenden Eindruck hinterliess auch der Gastsolist Jérôme Müller am Euphonium. Mit wilder Virtuosität, technischer Leichtigkeit und grosser Ausdruckskraft sorgte er für Gänsehautmomente und begeisterte sowohl das Publikum als auch die Mitwirkenden.

Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten LJBB-Team! Die Vorfreude auf 2027 ist jetzt schon spürbar.

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