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«Züri töönt!» – eine musikalische Zeitreise

Porträt Musikverein Schlieren
Der Musikverein Harmonie Schlieren präsentiert am 27. Oktober 2023 ein spannendes Projekt – eine Symbiose aus Musik, Information und Unterhaltung. Dabei erzählt er auf humorvolle Weise historische und aktuelle Geschichten aus der Stadt Zürich.

«Gegensätze ziehen mich an!», sagt der Komponist und Dirigent des Musikvereins Harmonie Schlieren, Tobi Zwyer. «Deshalb bin ich von Zürich begeistert, obschon ich ursprünglich aus dem 300-Seelendorf Sisikon stamme. ‹Züri› ist modern pulsierend, aber auch idyllisch ruhig, innovativ und zugleich traditionsbewusst. Die vielseitige Limmatstadt voller spannender Geschichten ist mir schon während meiner Zeit an der ETH ans Herz gewachsen. Nun will ich mit ‹Züri töönt!› diesen Geschichten und den charakteristischen Merkmalen der Stadt Gehör verschaffen.»

Eine Reise durch «Züri»

Sein Ziel sei es, ein musikalisch vielseitiges Werk auf die Beine zu stellen, welches die Konzertbesucher/innen auf eine unterhaltsame und informative Reise durch Raum und Zeit der Stadt Zürich mitnimmt, so der musikalisch vielseitig engagierte Zwyer.

Was hat ihn denn weiter dazu bewogen, ein solches Werk zu schreiben? «Mein abendfüllendes Werk «Mythos San Gottardo» über den Gotthard und seine Geschichten ist 2015 auf grossen Anklang gestossen. Das hat mich darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Ich bin überzeugt, mit ‹Züri töönt!› ebenfalls ein breites Publikum unterschiedlichen Alters begeistern und spannende Informationen auf humorvolle und musikalisch hochstehende Weise weitergeben zu können. Zudem fehlt bislang ein vergleichbares musikalisch-dramatisches Werk über Zürich, diese sonst so blühende Kulturstadt!»

Tobi Zwyer mit Tuba
Der Komponist Tobi Zwyer, Dirigent des Musikvereins Harmonie Schlieren, freut sich auf «Züri töönt».

Dramaturgie in zwei Konzertteilen

Das Werk beinhaltet unterschiedliche stilistische Einflüsse aus Klassik, Rock, Pop und Folk, ist aber von der formalen Struktur her am ehesten mit Mussorgskis Klavierzyklus «Bilder einer Ausstellung» zu vergleichen. Aufgrund seiner durchkomponierten Form erinnert das Werk an dramatische Gattungen wie Oper oder Musical. Hinsichtlich der Stellung des Orchesters und der Art und Weise, wie der Inhalt präsentiert wird, unterscheidet es sich allerdings wesentlich davon. Musik und Wort sind gleichwertig und ergänzen sich.

Dramaturgisch ist das Werk so aufgebaut, dass es im ersten Konzertteil Zürichs Geschichte von der Eiszeit über das Mittalter, die Reformation und die Industrialisierung bis hin zur Technisierung und der Moderne erzählt. Im zweiten Konzertteil geht es dann auf einen gemütlichen Spaziergang durch die Limmatstadt: Vorbei am Hauptbahnhof, dem See entlang, durch die Langstrasse oder mitten in die pumpende «Streetparade». Auch das Sechseläuten darf dabei natürlich nicht fehlen.

Neben dem Musikverein Harmonie Schlieren unter der Leitung des Komponisten Tobi Zwyer werden auch Dominik Widmer als Conférencier sowie die beiden Solisten Sven Angelo Mindeci (Akkordeon) und Andreas Gabriel (Geige) zu sehen und hören sein.

Konzerttermin

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