Mit der Kampagne «Level up your Life Skills – wer musiziert lernt mehr!» wirbt der Schweizer Jugendmusikverband dafür, dass das Musizieren in einer Gruppe nicht nur musikalische, sondern auch allgemeine Fähigkeiten fördert: Selbstbewusstsein, kreatives Denken und Einfühlungsvermögen, um nur einige der «Life Skills» zu nennen.
Mit der Kampagne will der Jugendmusikverband die positiven Effekte vermitteln, die über das Musizieren hinausgehen, und Kinder sowie deren Eltern motivieren, in einer Gruppe Musik zu machen. Dafür werben bekannte Gesichter wie Michèle Schönbächler, Co-Programmleitung SRF 1 und Moderatorin SRF Musikwelle, Herzchirurg Thierry Carrel oder Eurovision Young Musicians-Teilnehmer Valerian Alfaré.
Neues Video mit Roman Wüthrich
Neustes Kampagnengesicht ist Fäaschtbänkler Roman Wüthrich. Mit seiner fünfköpfigen Band bringt er Blasmusik auf die grosse Bühne. Umgekehrt sorgen auch Blasmusikvereine mit den Hits der Fäaschtbänkler auf vielen Bühnen und in Festzelten für gute Stimmung.
Roman Wüthrich ist ein vielseitiger Multiinstrumentalist. Von Haus aus Pianist, spielt er bei den Fäaschtbänklern Akkordeon, Klavier, E-Bass und Mundharmonika. Daneben dirigiert er heute auch die Jugendmusik, in der er als Jugendlicher selbst mitgespielt hatte.
Foto: zVgGemeinsam auf der Bühne stehen
«Der Einzelunterricht bildet ein wahnsinnig wichtiges Fundament», sagt Roman Wüthrich und meint, «dort lernen die Kinder die Sprache des Instruments. Richtig Spass macht es aber, wenn man in einer Gruppe musizieren kann.» So ist es auch für den gestandenen Musiker immer wieder von Neuem ein Erlebnis, mit seinen Freunden auf die Bühne zu treten und zu musizieren.
Über das Erlebnis hinaus lernen die Kinder beim Musizieren in einer Gruppe, zusammen zu spielen, aufeinander zu hören, sich in eine Gruppe einzufügen und auf einer Bühne aufzutreten. Das helfe einem überall im Leben. Denn: «Die ganze Welt ist eine Bühne.» Auch das Selbstbewusstsein wird gestärkt: «Kinder können Zugpferd einer Gruppe werden.»
Was hat dich als Kind motiviert, zu üben?
Geübt habe ich als Kind nicht gerne. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie oft mit mir geübt und geholfen haben, dranzubleiben. Irgendwann habe ich es immer lieber gemacht, weil ich gemerkt habe, dass ich besser werde. Und seither übe ich sehr gerne und ziemlich fleissig.
Wie motivierst du deine Musikschüler?
Als Musiklehrer machte ich immer relativ aufwändige Vorspiele. Das beeindruckte die Kinder und deren Eltern und motivierte sie. Denn wenn Kinder auf der Bühne ein gutes Erlebnis haben, machen sie lieber Musik.