Stephan-Jaeggi-Preis für Rolf Schumacher

Porträt Rolf Schumacher

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Im Rahmen des Herbstkonzerts des Sinfonischen Blasorchesters Bern vom 14. September 2024 wird sein Dirigent Rolf Schumacher mit dem Stephan-Jaeggi-Preis 2024 ausgezeichnet.

Rolf Schumacher hat in den vielen Jahren seines Wirkens die schweizerische Blasmusiklandschaft massgeblich geprägt, sei es als Dirigent, Hochschuldozent, künstlerischer Leiter, Experte oder Jurymitglied im In- und Ausland.

Porträt Rolf Schumacher mit Dirigentenstab Foto: zVG
Rolf Schumacher ist Stephan-Jaeggi-Preisträger 2024.

Preisträgerkonzert vom 14. September 2024

Seine Verdienste werden in diesem Jahr mit der Verleihung des Stephan-Jaeggi-Preises gewürdigt. Der Stephan-Jaeggi-Preis gilt als höchste Auszeichnung im Schweizer Blasmusikwesen und wird an Persönlichkeiten vergeben, die sich durch ihren grossen Einsatz als Komponisten, Bearbeiter, Interpreten oder durch ihr Gesamtschaffen für die Schweizer Blasmusik verdient gemacht haben.

Da die Verleihung des Preises im Rahmen des Herbstkonzerts des Sinfonischen Blasorchesters Bern (SIBO) vom 14. September stattfinden wird, hat Rolf Schumacher ein interessantes Programm mit Schweizer Musik zusammengestellt: Es umfasst Werke wie die Tondichtung «Engiadina» von Stephan Jaeggi, die symphonische Suite «AGE» von Jean Balissat oder die «Maletgs Rumantsch» von Stephan Hodel.

Hochstehendes Orchester

Das Sinfonische Blasorchester Bern (SIBO) wurde 1979 von Rolf Schumacher selbst gegründet und zählt zu den national und international renommiertesten Klangkörpern seiner Art. Davon zeugen die jüngsten Erfolge: Nach dem Gewinn des Lucerne Wind Band Contests von 2023 konnte das SIBO in diesem Jahr erneut einen Wettbewerb für sich entscheiden. Anfang Mai 2024 gewann es den 13. Musikpreis Grenchen. Die Jury fand für die Konzertdarbietungen anerkennende Worte wie «dynamisch gut differenziert (…), sehr schöne Sololeistungen (…), spannungsreiche Phrasierungen (…), kompakter Klang».

Zudem erzielte das SIBO am diesjährigen Bernisch-Kantonalen Musikfest in Herzogenbuchsee ein hervorragendes Resultat: Sowohl für das Aufgaben- als auch für das Selbstwahlstück vergab die Jury jeweils 97 von 100 Punkten. Unter der Leitung seines stellvertretenden Dirigenten Luca Belz wusste das Orchester mit der «Symphony No. 2, Genesis» von David R. Gillingham und «Time for Outrage!» von Marco Pütz sowohl die Jury als auch das Publikum zu begeistern.

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