Blasinstrumente in der Schweizer Volksmusik? Nicht (mehr) alltäglich! Das Haus der Volksmusik Altdorf propagiert die Integration von Trompete, Posaune und Co. in Ländler und Schottisch mit einem zweitägigen Workshop am 19. April und 23. Mai 2026 unter prominenter Leitung.
Bis 1900 waren es Streich- und Blasinstrumente, die in der Schweizer Volksmusik den Ton angaben. Dann wurden sie in dieser Führungsrolle mehr und mehr vom Schwyzerörgeli abgelöst.
Foto: HdVBlasmusik für den Tanzboden
Das Haus der Volksmusik in Altdorf engagiert sich anlässlich eines zweitägigen Kurses – am 19. April und 23. Mai 2026 – dafür, dass Trompeten, Posaunen und natürlich die Klarinette ihre Stellung in der Volksmusik stärken können. Der Kurs widmet sich der Schweizer Volksmusik vor 1900. Im Zentrum steht das gemeinsame Musizieren in wechselnden Besetzungen, wie es damals Brauch war: mit den vorhandenen Instrumenten, vielseitig gemischt und für den Tanzboden.
Foto: zVg
Foto: zVgUnter der Leitung von Dani Häusler (Klarinette) und Tobi Zwyer (Tuba) erarbeiten die volksmusikbegeisterten Bläserinnen und Bläser – oder alle, die es werden wollen – historische Tänze und studieren Stücke aus alten Sammlungen sowie ausgewählte neuere Werke ein. Geprobt wird in unterschiedlichen Formationen (Blech und Holz). Den Abschluss bildet eine gemütliche Stubete oder ein kleines Konzert.
Foto: HdVKursdaten «Zum Tanz geblasen»
- Sonntag, 19. April 2026, 9.30–12.30 Uhr und 14–17 Uhr, Mehrzweckgebäude Winkel, Altdorf
- Samstag, 23. Mai 2026, 10.30–16.30 Uhr, Haus der Volksmusik, Altdorf
Stubete
- Samstag, 23. Mai 2026, 17.00–19.00 Uhr, Haus der Volksmusik, Altdorf
Tipp
Mitglieder des Schweizer Blasmusikverbands profitieren von ermässigtem Kursgeld!